Aktuelles & Presse

Einschulung der 5.Klassen in die WHS löst Raumnot an der THG: Antrag zur Sitzung des HuF-Ausschusses am 20.4.16

 


20.4.2016

Nach intensiven Beratungen und Würdigung der "Ist"-Situation (vorhandene Schulgebäude des Schulträgers, langfristige Sicherung des Schulstandortes WHS als Grundschulstandort, Abwägung pädagogischer Fragen, zusammenhängende Schulzeit der 7. -10. Klassen an der THG) und der Berücksichtigung finanzieller Aspekte vor dem Hintergrund notwendiger Investitionen in den Kinderbetreuungsbereich, haben die Fraktionen der BGP, der FDP und der CDU/FWG einen gemeinsamen Beschlußvorschlag für die kommende Sitzung des HuF-Ausschusses erarbeitet, der nach unserer Auffassung eine konstruktive Bearbeitung der vorliegenden Probleme ermöglicht.

Nicht alles, was wünschenswert ist, läßt sich auch umsetzen, machbare Vorschläge sind gefragt, die immer auch den "ganzen Bereich" der Kommunalpoltik im Blick haben müssen.

Bloße Ankündigungsfloskeln und das Erwecken unerfüllbarer Erwartungen überlassen wir gerne anderen.

Uns ist klar, daß dieser Vorschlag es nicht allen recht machen kann, ein gewisser Protest ist zu erwarten. Wir hoffen jedoch auf eine sachliche Diskussion.

jörg fröhlich

Der Beschlußvorschlag:


DIE FRAKTIONEN DER CDU/ FWG, BGP UND FDP PREETZ

________________________________________________________________

 

An den

Vorsitzenden des Haupt- und Finanzausschusses

der Stadt Preetz

Herrn Bendfeldt

Rathaus

 

05.04.2016

 

 

Unterbringung der 5. und 6. Klassen in der „Wilhelmine“/ am Standort Hufenweg

Sehr geehrter Herr Bendfeldt,

die Fraktionen der CDU/ FWG, BGP und FDP beantragen für die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 20.04.2016 folgenden Antrag aufzunehmen:



Der Haupt- und Finanzausschuss beschließt:

  1. Um die Raumkapazitätsprobleme an der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule (THG) zu kompensieren, bietet der Schulträger an, alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule (THG) künftig am Standort Hufenweg zu beschulen. Der erste 5. Jahrgang könnte bereits zum Schuljahr 2017/18 am Hufenweg eingeschult werden.

2. Hierzu wird die Schulleitung der THG gebeten, in Zusammenarbeit mit dem Schulträger, die erforderlichen organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen.

 

3. Gemeinsam mit den Schulleitungen der „Schulen am Hufenweg“ und dem Schulträger, wird im Planungszirkel die praktische Umsetzung begleitet.



 

 

 

 

 

 

 

 

Begründung:

Die Schulleitung der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule braucht, genauso wie der Träger auch, endlich Planungssicherheit für die Zukunft. Im Sinne eines Schulfriedens für Preetz haben auch die künftigen Eltern- und Schülergenrerationen klare Verhältnisse verdient.

Neben räumlichen Überlegungen spielen, vor allem pädagogische Aspekte bei der Planung eine wesentliche Rolle. Nachdem die Frage der Zuständigkeiten geklärt wurden, ist nun der Träger gefragt, der THG die räumlichen Gegebenheiten zur Verfügung zu stellen, die sie benötigt, um ihre Aufgaben gemäß der Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen (GemVO) vom 18. Juni 2014 nachzukommen. Der § 3 Aufbau und Organisation sieht im Abs. (2) grundsätzlich gemeinsamen Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler vor. Es soll jedoch den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler vor allem durch Unterricht in binnendifferenzierender Form entsprochen werden.

 

Dies geht – wie die Schulleitung uns mehrfach vorgestellt hat – nur durch eine angemessene Zahl von Differenzierungsräumen. Am Standort der THG/ Castöhlenweg ist die Einrichtung von dringend erforderlichen Differenzierungs-räumen nicht möglich. Um der THG die Einrichtung dieser Differenzierungsräume zu ermöglichen, soll eine Beschulung der 5. und 6. Klassen künftig am Hufenweg vorgenommen werden. Am Standort Hufenweg müssen und sollen, auch durch eventuelle räumliche Veränderungen, angemessene Bedingungen geschaffen werden.

 

Die Unterbringung der 5. und 6. Klassen am Hufenweg bringt noch weitere Vorteile mit sich: Am Schulstandort Hufenweg werden dann Schülerinnen und Schüler von Klassen 1 bis 6 als pädagogische Einheit im Einklang mit dem Außenstandort der Friedrich-Ebert-Grundschule beschult. Die Einbeziehung der Wilhelminen-Sporthalle ermöglicht Sportunterricht in angemessenem Maße für alle Schülerinnen und Schüler. Sportunterricht für alle Schülerinnen und Schüler am Standort des Castöhlenwegs ist kaum möglich. Die größere Anzahl an Schülerinnen und Schülern erlaubt des Weiteren ein breiteres, attraktiveres und lerngruppenübergreifenderes Angebot an der OGSH. Ebenso wäre für den Fortbestand der Mensa im Sinne aller gesorgt.

 

Eine nähere Begründung erfolgt in der Sitzung am 20.04.2016.

 

gez. Axel Schreiner gez. Jörg Fröhlich gez. Michael Howe

(CDU/ FWG) (BGP) (FDP)





Keine weitere Bebauung der Postseefeldmark

19.3.2016

 

Der NABU-Preetz-Probstei hat uns eine umfangreiche Stellungnahme zur geplanten weiteren Bebauung der Postseefeldmark - B-Plan 100, Lehmkuhlenkoppel - zugeschickt, in der er detailliert die Gründe aufführt, die gegen diese Planung sprechen. Diese Argumentation deckt sich weitgehend mit den Positionen der BGP, die auch in unserem Kommunalwahlprogramm ihren Niederschlag finden, deshalb konnte ich meine Antwort an den NABU auch recht kurz halten.

 



BürgerGemeinschaft Preetz BGP

FRAKTION www.bgp-preetz.de

Jörg Fröhlich, Fraktionsvorsitzender,Ripener Weg 15, Tel. 2900

18.3.2016

e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

An den NABU Preetz Probstei

Herrn

Harald Christiansen

sehr geehrter Herr Christiansen, lieber Harald



vielen Dank für die ausführliche Stellungnahme zur geplanten Bebauung der "Lehmkuhlenkoppel" B-Plan 100.

Ich kann es relativ kurz machen: Die BGP hat sich bei allen früheren Versuchen, die Siedlungsgrenze weiter in die Postseefeldmark zu verschieden, stets eindeutig dagegen ausgesprochen, daran hat sich nichts geändert.

Wir sehen die detaillierte Stellungnahme des NABU als sehr hilfreiche Argumentationsschiene an und greifen gerne darauf zurück.

Ob die sich abzeichnende politische Mehrheit für dieses Vorhaben (besonders die SPD tritt hier als Antreiber auf) sich von diesen Argumenten beeindrucken läßt, ist zwar fraglich, doch die Hoffnung stirbt gekanntlich zuletzt.

Wir werden jedenfalls unsere Möglichkeiten ganz im Sinne der NABU-Argumentation nutzen.

Mit freundlichem Gruß

jörg fröhlich (BGP-Fraktionsvorsitzender)

 

Sicherung Grundschulstandort WHS - Antrag der BGP für den HuF-Ausschuß

 

3.3.2016

BürgerGemeinschaft Preetz BGP

FRAKTION www.bgp-preetz.de

Jörg Fröhlich, Fraktionsvorsitzender,Ripener Weg 15, Tel. 2900

2.3.2016

e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


An den

Vorsitzenden des Haupt- und Finanzausschusses Herrn Wolf Bendfeldt


Sehr geehrter Herr Bendfeldt,

zur Sitzung des HuF-Ausschusses am 3.3.16 stellt die BGP-Fraktion zum TOP7:Schulstandorte in Preetz folgenden Antrag zur Beschlußfassung:


Beschlußempfehlung für den Haupt- und Finanzausschuß 3.3.16 zum TOP 7


Der Haupt- und Finanzausschuß, als allein zuständiger Ausschuß des Schulträgers, beschließt:

1) Der Grundschulstandort WHS (Schulen am Hufenweg) wird langfristig erhalten

2) Für das kommende Schuljahr wird die Schulleitung der FES gebeten, in Zusammenarbeit mit dem Schulträger, die organisatorischen Voraussetzungen für den Grundschulbetrieb an der WHS (Schulen am Hufenweg) als Außenstelle der FES sicherzustellen.

3) Gleichzeitig werden die Schulleitungen der WHS (Schulen am Hufenweg) gebeten, zusammen mit dem Schulträger, im bereits eingerichteten Planungszirkel, ein Konzept zur Attraktivitätssteigerung der WHS und damit auch zur langfristigen Sicherung der WHS als Grundschulstandort zu erarbeiten. Hierbei sind Ideen und Anregungen aus der Elternschaft ausdrücklich erwünscht. Dem Haupt- und Finanzausschuß ist regelmäßig Bericht über den Stand der Beratungen zu geben.

 





.

jörg fröhlich

Wilhelminenschule als Grundschule gerettet

 

4.3.16

 

Grundschulstandort Wilhelminenschule (Schulen am Hufenweg) bleibt erhalten!

 

Einstimmige Zustimmung zum BGP-Antrag!

 

Der Grundschulstandort „Wilhelminenschule“ bleibt erhalten und soll langfristig gestärkt werden.

Dies ist das nicht mehr überraschende Ergebnis einer Sondersitzung des für Schulfragen allein zuständigen Haupt- und Finanzausschusses, der eine einstimmige Willenserklärung der Stadtvertretung (s. früheren Artikel auf dieser Seite) durch ebenfalls einstimmigen Beschluß bestätigte.

Grundlage dieses Beschlusses war ein von der BGP eingebrachter Antrag (s. unten auf dieser Seite), der auf breite Zustimmung über alle Fraktionsgrenzen hinweg stieß und somit ein Zeichen setzte für den Willen des Schulträgers: Die Wilhelminenschule muß als Grundschulstandort erhalten und gesichert werden!

Wichtig ist uns neben dieser einmütigen Zielsetzung, die Erarbeitung von Konzepten zur Attraktivitätssteigerung dieses Schulstandortes unter Einbeziehung von Ideen aus der Elternschaft und in enger Kooperation mit den Schulleitungen.

Es liegt eine Menge Arbeit vor den handelnden Personen, die gilt es zu bewältigen.

Unterstützung jedweder Art ist willkommen.

 

jörg fröhlich

Stadtvertretung 23.2.16 WHS

 

25.2.20.16

 

Über die Sitzung der Stadtvertretung am 23.2.16

 

Selten erlebte Einmütigkeit

 

Der Ratssaal war brechend voll, eher die Ausnahme bei Sitzungen der Preetzer Stadtvertretung.

Doch ein Thema bewegt viele Bürgerinnen und Bürger, ob nun direkt betroffen oder nicht: wie geht es weiter mit den Preetzer Schulstandorten?

 

Wenige Tage vorher schreckte die Meldung auf, der Grundschulstandort Wilhelminenschule wird zum kommenden Schuljahr aufgegeben, mit dann noch nicht absehbaren Folgewirkungen.

Die betroffene Elternschaft machte innerhalb kürzester Frist mobil, sammelte Unterschriften (am Sitzungsabend waren es dann ca.700!) und erschien zahlreich zur Sitzung.

Die BGP-Fraktion hatte schon vorher das Gespräch mit Elternvertretern gesucht und unmißverständlich deutlich gemacht, daß wir einer Aufgabe des Grundschulstandortes Wilhelminenschule und in der Folge dann die völlige Aufgabe als Schulstandort nicht mittragen.

Besonders aufgebracht hat uns die Tatsache, daß die Gremien des Schulträgers (Stadt Preetz) bisher in keiner Weise in diese Diskussion eingebunden waren. Es konnte also noch gar keine Entscheidung gegeben haben, obwohl der gegenteilige Eindruck vermittelt wurde.

Nach Auswertung des Schulgesetzes und ergänzender Erläuterungen sind wir der Auffassung, daß letztlich der Schulträger, also in diesem Fall der zuständige Fachausschuß, über die Auflösung einer Außenstelle, bzw. eines organisatorisch angebundenen Schulstandortes entscheidet.

Diese Rechtsauffassung hat der Vorsitzende des zuständigen Ausschusses auf der Stadtvertretersitzung erläutert und auf eine außerordentliche Sitzung des Haupt-und Finanzausschusses am 3.3.16, 19.00 Ratssaal verwiesen.

 

Einstimmig hat die Stadtvertretung dann ihren Willen formuliert:

 

Die Stadtvertretung Preetz bekundet ihren ausdrücklichen Willen, den Grundschulstandort Hufenweg (Außenstelle der Friedrich-Ebert-Schule) dauerhaft zu erhalten.

Der zuständige Ausschuß einschließlich seines Planungszirkels wird gebeten, die dafür notwendigen Schritte im Sinne dieses Trägerwillens durchzuführen.

 

Die Zuhörerschaft, die ihr Anliegen in der Einwohnerfragestunde schon eindeutig ausdrückte, war merklich erleichtert, ein so eindeutiges Unterstützungssignal der „Politik“ zu erhalten.

Die BGP-Fraktion wird sich für eine Stärkung des Standortes Wilhelminenschule mit Nachdruck einsetzen. Dazu gehört neben der Sicherung der notwendigen Schülerzahl für die kommenden 1.Klassen auch die von uns schon früher eingebrachte Überlegung, statt den 10.Jahrgang der THG an die WHS auszulagern, den 5.Jahrgang an die WHS zu bringen und dann die folgenden Schuljahre gemeinsam an der THG zu bleiben.

Für diesen Vorschlag brauchen wir weitere Unterstützung.

 

jörg fröhlich (BGP-Fraktionsvorsitzender)

© 2012 BürgerGemeinschaft Preetz BGP