Aktuelles & Presse

Bürgermeisterwahl in der Verlängerung

Bürgermeisterwahl geht in die Verlängerung

Wie erwartet brachte der erste Wahlgang um das Amt des Preetzer Bürgermeisters noch keine Entscheidung:
In 13 Tagen kommt es zwischen den beiden Erstplatzierten zur Stichwahl - Jan Birk und Björn Demmin.
War der Ausgang der ersten Wahlrunde für aufmerksame Beobachter nicht so überraschend, trotz der deutlichen Abstände zu den drei Mitbewerbern, ist die Prognose für die Stichwahl nicht so einfach.
Trotz der 8% Vorsprung von Björn Demmin auf Jan Birk scheint das "Rennen" noch nicht gelaufen. Wie verhalten sich die Wählerinnen und Wähler der ausgeschiedenen Kandidaten? Gelingt es einem der beiden noch das wahlentscheidende Thema in die Öffentlichkeit zu transportieren? Wird der Wahlkampf in der Verlängerung vielleicht sogar noch politisch? Geben die politischen Parteien ihre bisherige Zurückhaltung auf, und wenn ja, nutzt oder schadet es?
Eine Reihe von Fragen, auf die vielleicht in den kommenden Tagen schon einige Antworten möglich werden.
Nach unserem Eindruck wird die BGP mit jedem der beiden Kandidaten konstruktiv zusammenarbeiten können.
Da wir kein eindeutiges Kandidaten-Votum erzielt haben, gibt es mit Stand vom 29.6.2015 auch keine Personalempfehlung der BGP, wohl aber eine Wahlempfehlung:
Gehen sie auch zur Stichwahl, eine hohe Wahlbeteiligung ist eine starke Rückendeckung für den künftigen BM und auch für den Stellenwert von Kommunalpolitik insgesamt.
jörg fröhlich

6 Tage vor der Bürgermeisterwahl; welche aktuellen Erkenntnisse können jetzt noch das Wahlverhalten beeinflussen?

22.06.2015

 

Zunächst zur öffentlichen Vorstellungsrunde der Kandidaten, diesmal organisiert von der Stadt, in der Aula des FSG.
Positiv ist zu würdigen, daß diese Diskussionsrunde sich deutlich von den vorangegangenen Veranstaltungen abhob:
Die Bewerber bekamen genügend Zeit für ihre persönliche Vorstellung und auch bei der Beantwortung einzelner Themenkomplexe wurden vom Moderator nicht schon die möglichen Antwortalternativen aufgezeigt.
Auch an diesem Abend zeigte sich, wie identisch oft die Antwortinhalte ausfielen, politische Unterscheidbarkeit war nicht auszumachen  (nicht wenige legen allerdings auf dieses Kriterium keinen großen Wert, da der BM als Chef der Verwaltung "nur" das umsetzt, was die Stadtvertretung politisch vorgibt  -  soviel zur Theorie).
Aus diesem Grund entwickelt sich nach Auffassung der BGP der persönliche Sympathie-Wert zum entscheidenden Wahlkriterium: Hier konnten dann alle Kandidaten je nach individueller Sichtweise punkten oder nicht.
Vielleicht lieferte dann ein anderes Ereignis, ein paar Tage später, das notwendige Entscheidungskriterium für die Wählerinnen und Wähler : Das Torwandschießen beim "Verein Leben auf der Glindskoppel",
wir geben das Ergebnis unkommentiert wieder: bei jeweils 6 Versuchen trafen drei Bewerber das Tor überhaupt nicht, einer versenkte einen Ball und einer traf zweimal -nun möge jede und jeder für den kommenden Sonntag seine Schlüsse daraus ziehen.
jörg fröhlich

 

Bürgermeisterwahlkampf - ein subjektives Zwischenfazit

13.06.2015



Jetzt sind es nur noch knapp zwei Wochen bis zum Wahltermin für einen neuen Bürgermeister in Preetz.

Zeit, ein zugegeben subjektives Zwischenfazit aus Sicht der BürgerGemeinschaft Preetz zu ziehen:
Zunächst zum Offensichtlichen: Die Plakate
Die anspruchsvollsten Plakate hat ohne Zweifel der BM-Kandidat Jan Birk entworfen, mehrere Motive, die zum Nachdenken anregen, auch gestalterisch gelungen. Die anderen Bewerber schwächeln in diesem Bereich deutlich, teils zu bunt, "Botschaft" nur schwer erkennbar, einzig BM-Kandidat Dr.Diehl fällt etwas positiv heraus. Auffällig: Keiner, der von einer politischen Gruppierung unterstützter Kandidat, läßt dies auf seinem Plakat erkennen. Entweder möchte man nicht zu eng mit der eigenen politischen Unterstützergruppe in Verbindung gebracht werden (wofür wir Verständnis hätten), oder die politische Unterstützergruppe vertraut nicht so recht in die Fähigkeiten der Kandidaten (können wir nur vermuten).
Inhaltlich hat sich das von uns schon an anderer Stelle beschriebene "Problem" noch einmal "verschärft":
Die politische Unterscheidbarkeit zwischen den einzelnen Bewerbern wird immer schwieriger, je näher der Wahltermin heranrückt. Das beste Beispiel dafür lieferte die KN-Befragung der 5 Kandidaten, erschienen in den letzten Tagen:
Bedenkenlos hätte man die Namen zu den Antworten über die fünf Themenkomplexe beliebig vertauschen können, niemand hätte es bemerkt und auch den Kandidaten selbst wäre wahrscheinlichkeit kaum etwas aufgefallen.
Die "Qual" mit der Wahl ist somit noch nicht gelindert.
Enttäuschend geriet nach unserer Auffassung auch die öffentliche Vorstellungsrunde im Bodelschwingh-Gemeindehaus.: Die Moderation formulierte nicht nur die Fragen, sondern lieferte auch sogleich ausführliche Antworten, um dann die Kandidaten zu bitten, hierzu kurz Stellung zu nehmen. "Glücklicherweise" versagte genau dann das Mikrofon seinen Dienst und in den hinteren Reihen kam dann nichts mehr an.
Es kann also beim nächsten öffentlichen Termin in der Aula des FSG nur besser werden.
Ein nicht ganz ernstgemeinter Vorschlag zum Ablauf: Per Losentscheid wird derjenige Kandidat bestimmt, der stellvertretend für alle das Einleitungsstatement gibt und auch auf Fragen antwortet. Danach stehen dann alle Kandidaten für Einzelgespräche zur Verfügung.
Zwischenfazit der BGP: Gehen Sie am 28.Juni zur Wahl, ein Kreuz an der falschen Stelle können Sie nicht machen!
jörg fröhlich

Klimaschutzkonzept, Antrag zum HF am 1.7.15

17.06.2015

 

An den
Vorsitzenden des Haupt- und Finanzausschusses
Herrn Wolf Bendfeldt
Sehr geehrter Herr Bendfeldt,
zur kommenden Sitzung des HuF-Ausschusses am 1.7. beantragt die BGPFraktion die Aufnahme des folgenden TOP:


Integriertes Klimaschutzkonzept, Sachstand und weiteres Vorgehen


Da es sich nach unserer Auffassung um eine typische "Querschnittsaufgabe" handelt und u.U. finanzielle Entscheidungen zu treffen sind (Klimaschutzmanagement), halten wir eine frühzeitige Beratung im HuF-Auschuß (vor Beginn der nächsten Haushaltsberatungen) für geboten, um die Ergebnisse der Projektlenkungsgruppe und der Beratungen im Umweltauschuß zu diskutieren.Eine weitere inhaltliche Begründung auf der Sitzung.


mit freundlichem Gruß
jörg fröhlich

Schildbürgerstreich wird korrigiert: Sitzung des Ausschusses für Hoch- und Tiefbau am 3.6.2015

6.6.2015

 

Die aus Sicht der BürgerGemeinschaft Preetz wichtigste Abstimmung fand unter dem TOP 11 - Straßenreinigung, Änderung der Kehrintervalle - statt:
Mit 8 Ja-Stimmen gegen 1 Nein-Stimme beschloß der Ausschuß ab 1.1.2016 wieder auf ein 14-tägiges Kehrintervall bei der Straßenreinigung zurückzukehren. Die Verwaltung wird einen entsprechenden Satzungsentwurf vorbereiten und im Zuge der Haushaltsberatungen 2016 und der notwendigen Neukalkulation der Gebührensätze soll diese Satzungsänderung dann durch die Stadtvertretung beschlossen werden.
Die BGP begrüßt das offensichtliche Ende dieses "Schildbürgerstreiches", über den wir auf diesen Seiten schon mehrfach berichtet haben.
Einstimmig befürwortet wurde von den Ausschußmitgliedern die Idee von Bündnis 90, an der Schwimmhalle Fahrradbügel zu installieren, die das sichere und bequeme Abstellen (Abschließen) der Fahrräder ermöglichen.
Ebenfalls einstimmig auf den Weg gebracht wurden eine Reihe von Verbesserungen für den Fahrradverkehr im Bereich Mühlenstraße, Schwentinestraße, Klosterstraße, Garnkorb.
Insgesamt weitere Schritte auf dem Weg zur "Fahrradfreundlichen Stadt", den alle politischen Gruppierungen unterstützen.
jörg fröhlich

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